Kategorie: NaNo 2013

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NaNo 2013: Vorbei… bei… bei!

Der NaNo 2013 ist vorbei. Sicher, für die meisten Teilnehmer ist er das nicht. Für die Meisten geht es weiter bis zum 30. November. Aber für mich persönlich ist er vorbei. Die 50.000 Wörter sind geschrieben (waren sie schon am 2.11.), die 100.000 sind geknackt und nach insgesamt 102.677 Wörtern steht das ENDE unter dem Entwurf.

Das liest sich erfolgreich – fühlt sich aber nicht so an.

Der NaNo ist für mich ein Highlight, etwas Besonderes. Weihnachten für Autoren. In diesem Jahr allerdings war NaNo ätzend. Jemand hat in die Festtagssuppe gespuckt. Der Spaß kam nie wirklich auf. Im Prinzip war der NaNo 13 schon eine Woche vor dem Start vorbei. Verantwortung und Pflichtgefühl gegenüber Geschichte und Team haben mich die Sache trotzdem durchziehen lassen. Und jetzt ist es – vorbei.

Für mich fühlt es sich im Moment an, wie eine tonnenschwere Last, die mir von den Schultern und dem Brustkorb genommen ist. Und ich habe daraus gelernt: Den nächsten NaNo – und das muss nicht zwingend 2014 sein – schreibe ich einzig für mich – alleine.

Eigentlich wollte ich das Schreibjahr 2013 damit beenden, aber nun ist noch ein bisschen Zeit und Kapazität, um eine andere Geschichte zu beenden bzw. einer ersten Überarbeitung zu unterziehen und ein neues Projekt befindet sich in der Planungsphase.

Vorbei – aber nicht am Ende.

NaNo 2013: Schnipsel aus „Das Schattenheer“

Die Männer und Frauen, die ihn umgaben, waren die besten Kämpfer, die das Königreich noch aufzubieten hatte. Die Leibgarde des Königs. Durch Blut verpflichtet, Leben zu schützen. Einige waren bereits verwundet, alle waren sie erschöpft. Doch keiner von ihnen würde vor dem Ende weichen. […]
Die Schritte und Schreie vor den Türen wurden lauter. Pochend schlug ein Rammbock – oder was immer diese Wesen benutzten – gegen die schweren Torflügel aus Schwarzeiche. Noch einmal.

„Gardisten…“, die Stimme des Königs klang rau und belegt. Der Herrscher schluckte schwer. „Ihr erfüllt mich mit Stolz. Mich und alle Generationen, die uns folgen werden. Denn es ist gewiss: Wir werden hier und heute fallen. Unser Blut wird diesen heiligen Boden tränken. Doch noch etwas ist gewiss: Unser Volk wird hier und heute nicht enden! Noch in Generationen werden unsere Kinder eure Namen in Liedern besingen. Es ist mir eine Ehre, mit euch in den Tod zu gehen!”
Ein stummes Nicken, ein stiller Ruck ging durch die Reihen der letzten Verteidiger.
„An’dura tiera!“ – Ewig wird die Rache mein sein
Gemeinsam brüllten sie den alten Schlachtruf, der durch die ehrwürdigen Hallen schallte und dem Feind Rache – über den Tod hinaus – versprach.
„An’dura tiera!“
Dann brachen die Tore…

Es ist die Zeit…

…mal wieder, denn es ist Ende Oktober und dem Oktober folgt – wir wissen es alle – der NaNo, ähm, November.

Ja, auch im November 2013 werde ich am NaNo teilnehmen. NaNo, wir erinnern uns, das ist der National Novel Writing Month, der ganz besonders bekloppte Schreib(wahnsinns)monat der ganz besonders bekloppten Autoren, zu denen ich mich wohl zählen darf.

Die Geschichte, die ich schreiben will, ist klar: Das Schattenheer, der erste Teil einer neuen Trilogie, die sehr klassisch anmutet. Drachen, Helden, Bösewichter, dunkle Magie und … wir werden sehen. Was wir auch sehen werden, ist, ob ich den NaNo alleine oder im Team angehen werde. Im Zweifel bleibt immer „Team Alone“ – wir sind uns selbst genug.

Nun, um den NaNo und das Schattenheer gebührend zu feiern, habe ich eine neue Kategorie nur für diesen einen Monat angelegt. Und jetzt harre ich mit euch der Schnipsel, die da kommen mögen. Auf in den Wahnsinn!